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Die Nationale Volksarmee - NVA -
und die Grenztruppen der DDR im Ministerium für Nationale Verteidigung - MfNV -
 
         
 

Wissenswertes: Das per Gesetz vom 18.1.1956 gebildete MfNV begann am 1.3.1956 mit der Aufstellung und Formierung der NVA. Deshalb wurde bis zur Wiedervereingung der 1. März als Tag der Nationalen Volksarmee begangen. Dem Minister für Nationale Verteidigung waren ab 1956 die NVA, ab 1961 die Grenztruppen (GT) und ab 1976 die Hauptverwaltung Zivilverteidigung (ZV) unterstellt. Diesen Ministerposten besetzten die Armeegenerale Willi Stoph (1956-60), Heinz Hoffmann (1960-85), Heinz Keßler (1985-89) und bis April 1990 der Admiral Theodor Hoffmann. Die NVA war in Landstreitkräfte (LaSK), Volksmarine (VM) und Luftstreitkräfte/Luftverteidigung (LSK/LV) unterteilt. Weiteres: Am 24. Januar 1962 wurde in der DDR die allgemeine Wehrpflcht eingeführt. Die Felddienstuniformen werden ab 1965 nicht mehr aus dem mit "Flächendruck", sondern aus dem neu entwickelten "stricheltarn" bedruckten Stoff hergestellt, einem äußerst strapazierfähigen Dreifasergemisch aus Dederon, Grisuten und Baumwolle.
Die Divisionen der Landstreitkräfte waren wiederum in zwei Militärbezirke, den MB III für den Süden der DDR mit dem Standort des Kommandos in Leipzig und den MB V für den Norden mit Kommando in Neubrandenburg, gegliedert. Im Dezember 1972 wurde zur zentralen Führung das Kommando Landstreitkräfte geschaffen. Chef von 1972-89 war Generaloberst Horst Stechbart. Eine Besonderheit am Rande: Ab 1965 wurde Baueinheiten aufgestellt, in denen wehrpflichtige DDR-Bürger, die den Dienst mit der Waffe verweigerten, ihre 18 Monate als Bausoldaten ableisten konnten. Diese wurden im Volksmund gern als "Spatentruppen" bezeichnet, da auf den Schulterstücken das Symbol eines Spatens angebracht war. Bausoldaten konnten wärend ihres Wehrdienstes nicht befördert werden. Ebenfalls und als kleinste Waffengattung der Landstreitkräfte, befanden sich die Fallschirmjäger der NVA in der Struktur derselben. Aus einem 1960 gebildeten mot. Schützenbataillon hervorgegangen, bestand das Fallschirmjägerbataillon vom Feb. 1962 bis Dez. 1986. Danach wurde es umformiert und in das Luftsturmregiment 40 umbenannt. Es trug seit dem 23.9.1969 den Ehrennamen "Willi Sänger".
Die Seestreitkräfte wurden 1956 aus den bereits bestehenden Einheiten der Volkspolizei-See geschaffen. Anläßlich des 42.Jahrestages des Aufstandes der Kieler Matrosen wurde den Seestreitkräften am 4.11.1960 der Traditionsname "Volksmarine" verliehen. Die Chefs der Seestreitkräfte bzw. Volksmarine waren: bis Ende 1956 Konteradmiral Felix Scheffler, dann Vizeadmiral Waldemar Verner (1957-59), die Konteradmirale Wilhelm Ehm (1959-61), Heinz Neukirchen (1961-63), wiederum Wilhelm Ehm (1963-87) sowie die Vizeadmirale Theodor Hoffmann (1987-89) und Hendrik Born, der vom Dez. 1989 bis Okt. 1990 diesen Posten begleitete. Als Besonderheit sei noch erwähnt, das die 6. GBK (Grenzbrigade Küste) ab Nov. 1961 aus den Truppen der Deutschen Grenzpolizei gebildet und bis 1990 dem Stab der Volksmarine unterstellt wurde. Sie ist dann erst im April 1990 wieder den Grenztruppen der DDR unterstellt worden.
Die Luftstreitkräfte wurden ab 1956 aus den seit 1952 bestehenden 3 Aeroclubs formiert. Im Dezember 1956 war zur Luftverteidigung das 1. Flakregiment aufgestellt. Bereits 1957 wurde aus den getrennten Verwaltungen LSK und LV das gemeinsame Kommando Luftstreitkräfte /Luftverteidigung gebildet. Dessen Chefs waren in Folge: bis August 1956 Generalmajor Hans Zorn, die Generaloberste Heinz Keßler (1956-67), Herbert Scheibe (1967-72), Wolfgang Reinhold (1972-89) sowie vom Nov. 1989 bis Okt. 1990 Generalleutnant Rolf Berger.
Im Sept. 1961 wurden die Truppen der Deutschen Grenzpolizei dem MfNV unterstellt und in Grenztruppen umbenannt. Sie waren von 1961-71 im Bestand der NVA und deshalb auch offiziell Grenztruppen der NVA genannt. Nach 1971 wurde die Bezeichnung in Grenztruppen der DDR geändert. Die Offiziersschule war von 1963-84 in Plauen und ab Sept. 1984 in Suhl stationiert. Sie trug den Traditionsnamen "Rosa Luxemburg". Die Unteroffiziersausbildung erfolgte an der Uffz.-Schule "Egon Schulz" in Perleberg. Als Chefs der GT fungierten: von 1961-79 Generalleutnant Erich Peter, von 1979-89 Generaloberst Klaus-Dieter Baumgarten und von Nov. 1989 bis Mitte 1990 Generalmajor Dieter Teichmann. Der Tag der Grenztruppen der DDR wurde jährlich am 1. Dezember begangen.
Ein weiteres Teilgebiet der bewaffneten Organe der DDR war die Militärmusik. Ausgebildet wurden die interessierten NVA-Angehörigen an der Militärtechnischen Schule "Erich Habersaaht" in Prora auf der Insel Rügen, als Schüler der Fachrichtung Militärmusik. Die Schule war im ehemaligen KdF-Heim untergebracht, welches in den 1930ger/40ger Jahren als Großprojekt einer gigantischen Urlauberanlage für 20000 "Volksgenossen" für Schlagzeilen sorgte. Ab Einrichtung des Faches per September 1975 wurden in 3jähriger Ausbildung 30 Schüler pro Zug, also 90 Militärmusikschüler gleichzeitig ausgebildet. Leiter war Oberst Musikdirektor Heinz Schulz. Ab 1.7.1978 übernahm Major MD Hanns Kochanowski diese Stelle, die er bis zur Auflösung Anfang Oktober 1990, da bereits als Oberst, inne hatte. Ab 1984 wurden die Militärmusikschüler in 4 Studienjahren ausgebildet, also in 4 Zügen á 24 Personen. Diese 90 bzw. 94 Genossen traten dann als "Großes Schülerorchester der Fachrichtung Militärmusik" republikweit auf und erlernten so "Bühnenfestigkeit". Nach anfangs 3 Studienjahren wurde man im Normfall als Feldwebel, im ausgezeichneten Fall als Oberfeldwebel in die Truppenteile versetzt. Bei 4jährigen Studium erfolgte die Beförderung nach bestandenem Abschluß bereits zum Fähnrich. Anschließend wurden die Musiker in die Standort- bzw. Stabsmusikkorps der Teilstreitkräfte und der Grenztruppen versetzt. Als Patenbetriebe für die Fachrichtung Militärmusik hatten sich der VEB Braunkohlenwerk "Glückauf" Knappenrode und das FDGB-Erholungsheim "Am Fichtelberg" in Oberwiesenthal verpflichtet.

 
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Nun folgen einige Utensilien der Landstreitkräfte bzw. Gegenstände, die in allen Waffengattungen in Gebrauch waren.
 
         
 
 
 
Das ist das älteste Bekleidungsstück,
welches ich bis jetzt aus NVA-Beständen erhalten habe: eine Skimütze zur Winter-Dienstuniform der Offiziersdienstgrade. Diese Variante wurde nach Ausmusterung der khakifarbenen Stoffe verwendet und mit diesem Mützenkranz etwa von 1961-65 getragen.
steingraues Schiffchen
weiblicher Armeeangehöriger,
1962 eingeführt
und bis ca. 1983 getragen
Schirmmütze eines Soldat auf Zeit, der weiße Mützenkranz weist ihn als beim Kommandantendienst (KD) tätig aus.
 
         
 
 
 
Arbeitsuniform schwarz, die sogenannte "Schwarzkombi". Sie wurde außer bei Arbeitseinsätzen auch beim Verbüßen von Arreststrafen getragen.
Felddienstuniform Winter (stricheltarn) mit wattierter
Hose und gefütterter Jacke
Dienstuniform eines Stabsoberfähnrich der motorisierten Schützen, in
der Dienststellung eines Hauptfeldwebel
Jacke zum großen Gesellschaftsanzug, zweireihig, hier Oberstleutnant der motorisierten Schützen
 
         

 
Die einzigen Stücke (leider noch keine Aufklärer-Uniform), die ich aus dem vor 1965 in "Flächentarn" bedruckten Armeestoff erhalten habe:
 
 
 
 
Trinkflasche, Einsatz
schon aus Plaste
Sturmgepäcktasche,
Teil I oder II
Welchen Zweck diente diese Sturmgepäcktasche? Wer kann helfen? In der Klappe befinden sich 2 armstarke Durchschübe, zu beiden Seiten offen. Wofür?
Zeltbahn, die auch als Tarn-Überzug mit Kapuze verwendet werden konnte
 
       
 
Jetzt geht es weiter, die Fallschirmjäger betreffend:
 
 
 
 
orange Baskenmütze (Barett) der
Soldaten- und Unteroffiziersdienstgrade;
ab 1986 mit dem gestickten Fallschirmsymbol
orange Baskenmütze (Barett) für Offiziers- und Fähnrichdienstgrade; ab 1986 mit dem gestickten Fallschirmsymbol
orange Baskenmütze (Barett) für
Offiziers- und Fähnrichdienstgrade; alte Ausführung, bis 1986 ohne dem
gestickten Fallschirmsymbol
 
         
 
 
 
graue Felddienst-Baskenmütze (Barett)
der Mannschaftsdienstgrade
graue Felddienst-Baskenmütze (Barett) der Offiziers- und Fähnrichdienstgrade
Stahlhelm der Fallschirmjäger der NVA
 
         
 
 
 
Stoppuhrkasten aus Plaste, mit sowjetischen Höhenmesser, Stoppuhr und verdeckter Beleuchtung für Nachtsprünge; wird auf dem Rettungsschirm mit Spanngummis befestigt
Kappmesser der Fallschirmjäger (alte
Ausführung mit geschwungenem Holzgriff),
zum Durchtrennen verdrehter Schirmleinen...
...und letzte Ausführung (mit einfachen Holzgriffschalen), ebenfalls mittels Lederscheide auf dem Rettungsschirm zu befestigen
 
         
 
 
 
Rettungsfallschirm "BE-8, Serie 2",
komplett gepackt
Felddienstanzug der Fallschirmjäger, hier
Soldat, mit aufgenähten Schulterstücken
Parade-Uniform eines Oberst der Fallschirmjäger.
Achtung!
Um weiteren Nachfragen vorzubeugen:
Der Träger dieser Uniform schied aus der Truppe aus, um eine Stelle im Wehrkreis- bzw. -bezirkskommando zu besetzen. Während dieser Dienstzeit wurde er zum Oberst befördert, behielt seine Waffenfarbe und war somit einer der Wenigen (mir sind 2 bekannt), der diese orangen Oberst-Schulterstücke tragen durfte.
 
         
 
 
 
Schnürstiefel (Springerstiefel) der Fallschirmjäger
Kampfweste zum Felddienstanzug der Fallschirmjäger, 1972 entwickelt und bis 1975 eingeführt
Tornister, in dessen Klappe eigentlich noch eine Ablassleine mit Karabinerhaken eingeschlauft wurde. Habe ich aber leider noch keine erhalten.
 
   
   
   
Tafel durch Anklicken zu vergrößern.
   
       
 

Die Bausoldaten der NVA waren Wehrpflichtige, die den Dienst mit der Waffe verweigerten. Diese Einheiten wurden ab 1965 aufgestellt.
Sie wurden zu Bauarbeiten größerer Objekte, wie z.B. den Bau des Überseehafens Mukran, eingesetzt. Bausoldaten, wie sie im
Volksmund genannt wurden, konnten wärend ihrer 18-monatigen Dienstzeit nicht befördert werden.
Um sie von den anderen Waffengattungen unterscheiden zu können, wurde für diese Truppe die Waffenfarbe oliv eingeführt.

 
 
 
 
Ärmelpatten
Schulterstücke der Ausgangs- und
Dienstuniform in Metall- und gestickter Ausführung. Zur Arbeitsuniform wurden
grau lackierte Metallspaten aufgelegt.
Kragenspiegel
 
         
 
Auch einige Teile Nachrichtentechnik sind vorhanden...
 
 
 
 
... wie z.Bsp. der Feld-Fernsprecher
"FF 63 M"...
oder das zum Verbinden zweier FF
benutzte leichte Feldkabel (LFK),
auf 500m Rolle getrommelt...
...sowie ein Tornisterfunkgerät "UFT-435" für Sprechfunkverkehr
 

 
Abschließend zum Thema Landstreitkräfte folgt eine bunte Zusammenstellung
von Utensilien, wie sie wohl jeder "gediente DDR-Bürger" noch kennen wird:
 
 
 
 
Kochgestell für Hartspiritustabletten, zum Kochgeschirr im Teil 1 des Sturmgepäcks
Kochgeschirr mit Einsatz, aus
dem Teil 1 des Sturmgepäcks
Vollkorn-Brot in Büchse, für Komplekte-Ausgabe in der NVA; 500g Packung
 
         
 
 
 
Seitengewehr für MPi K, Bajonett M 1947 (hergestellt in der UdSSR,aber in der NVA genutzt: gegenüber dem SU-Modell keine Leder-Halteschlaufe, sondern Trage- und Halteschlaufe aus Gurtband mit Druckknopf). Die DDR-Produktion hat schwarze Plastegriffschalen
Seitengewehr für MPi KM; Bajonett M 1959,
auch nach seinem Einführungsjahr M 1979 genannt (Die schwarzen Griffschalen
weisen ein in der DDR produziertes
Modell aus).
Fecht-MPi, der "Kalaschnikow" nachempfunden. Dieses Holzmodell mit federnder Atrappe eines Seitengewehrs wurde zur Nahkampf- und Sturmbahnausbildung benutzt.
 
         
 
 
Durch Armbinden (links zu tragen) wurden z. Bsp. der Unteroffizier vom Dienst, dessen Gehilfe oder der Offizier vom Park gekennzeichnet.
         
 
 
 
Gurtkoppel mit Schloß, für Felddienstuniform aller Dienstgradgruppen (außer Generale)
Zweidornkoppel für Fähnrichs- und Offiziersdienstgrade, braunes Leder
Blinkgürtel für Kommandantendienst
(KD) der NVA
 
         
 
 
 
Ein Päckchen Kragenbinden. Im Kragen der Ausgangsuniform eingeknöpft, wurden sie stets auf Sauberkeit überprüft, bevor der Genosse das Kasernentor in Richtung Ausgang oder Urlaub verlassen durfte! (Bei Verschmutzung hervorragend mittels Handwaschbürste und "Linda Neutral" zu reinigen.)
"Oma" genannter Kopfüberzug für
den Winterdienst; grau für LaSK
Hocker in den Unterkunfts- und Schlafräumen, darauf wurde gesessen und vor der Nachtruhe das "Päckchen" gepackt, das bedeutet: die Unterwäsche ist darauf exakt zusammenzulegen, so das die Kanten mit denen des Hockers abschließen! Darunter sind die frisch geputzten Stiefel abzustellen. Der Hocker stand an jedem Fußende eines Bettes.
 
         
 
 
 
Magazintasche für Magazine der MPi "Kalaschnikow", außen eine Tasche
für die Mündungsbremse zum
Verschuß von Platzpatronen
Truppenschutzmaske "SchMS"mit Tasche. Die Klarsichtfolien in den beiden silbernen Schachteln liegen nur auf der Tasche, gehören aber nicht zu diesem Typ.
Schutzanzug SBA 2 (2teilig)
 
         
 
 
 
Sturmgepäck, Teil 1 und 2,
strichtarn, 1965 eingeführt
Stahlhelm mit übergezogenen Tarnnetz
Panzerhaube mit Kehlkopfmikrofonen
und Kopfhörern, webpelzgefüttert für
die Winter-Trageperiode
 
         
 
 
 
Ärmelabzeichen "Soldat und Unteroffizier
auf Zeit", von 1965-1990 getragen
Handschuhe zur Ausgangsuniform der Soldaten- und Unteroffiziersdienstgrade, Winterperiode
Pullover zur Winter-Dienstuniform
der LaSK, 1961 eingeführt
 
         
 
 
 
Zum Erreichen hervorragender Leistungen wurden die NVA-Angehörigen zu Vergleichen in Wettbewerben angeregt: Wimpel "Für vorbildliche Leistungen - Beste Einheit"
Das Gleiche galt für die
Genossen im Kfz-Dienst
Abschließend hier noch der Wimpel aller Teilstreitkräfte der Landstreitkräfte.
 
       
 
Die folgenden Schaukästen/Wandtafeln können durch Anklicken vergrößert werden.
Achtung! Es wird nur eine Auswahl dargestellt, weitere Effektentafeln der anderen Waffengattungen sind in der Sammlung vorhanden!
 
Nachrichten
Panzer
mot. Schuetzen
Felddienst
Dienstlaufbahnabzeichen
geplant ab 1990
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-VM- Die Volksmarine (ehemals Seestreitkräfte)
 
 
Jetzt folgen Uniformen und Ähnliches aus dem Bereich Seestreitkräfte der DDR, ab November 1960 offiziell als "Volksmarine" benannt
 
 
 
 
Bordkäppi der Matrosendienstgrade
...sowie der Offiziers- und Fähnrichdienstgrade
Schiffchen weiblicher Marine-Armeeangehöriger, 1986-1990
Schirmmütze der Meisterdienstgrade mit gestickten Eichenlaub auf der Kokarde, wie sie ab 1962 getragen wurde. Hier mit Winterbezug.
 
 
 
 
 
 
Tellermütze der Matrosen und Maate, Sommerbezug, mit Mützenband "Volksmarine",
1960-1990
Tellermütze der Matrosen und Maate, Winterbezug, mit Mützenband "Grenzbrigade Küste", 1962-1990
Schirmmütze, Sommerbezug, für Offiziersdienstgrade Unterleutnant bis einschließlich Kapitänleutnant, 1967-1990, als "Halbmondleiste" wird die Dekoration auf dem Mützenschirm bezeichnet.
Schirmmütze, Sommerbezug, für Offiziersdienstgrade Korvettenkapitän bis einschließlich Kapitän zur See, 1967-1990, hier wird die Dekoration auf dem Mützenschirm "Eichenlaubranke" genannt
 
 
 
 
 
 
Socken...
..."Oma" genannter Gesichtsschutz (Winterperiode)
...und Rollkragenpullover
der Volksmarine.
Bordpäckchen blau, Arbeitsanzug ab Meisterdienstgrade
 
 
 
 
 
 
Tasche mit Kampfanzug See
Rückansicht der Jacke zum Kampfanzug See mit integrierter Schwimmweste
Hose zum Kampfanzug See
Die Water-Lampe, ein optisches Morsegerät zur Übermittlung von Blinkzeichen von Schiffen untereinander und zum/vom Land
 
 
 
 
 
 
Kieler Hemd eines Maaten
(auf Zeit) der seemännischen Ausbildung mit Sonderausbildung zum Signaler, der zusätzlich als Taucher ausgebildet wurde. Er trägt die 5 Soldatenauszeichnungen Schützenschnur, Klassifizierungs-abzeichen, Bestenabzeichen, Leistungsabzeichen und das
Militär-Sportabzeichen
Klapphose der Matrosen und Maate, zur Dienst-, Parade- und Ausgangsuniform
Überzieher (Kulani), hier eines Obermaat seemännisch mit der Sonderausbildung Taucher und
der Dienstzeitkennzeichnung "Berufsunteroffizier"
Bootsmannsmaatenpfeife an Bootsmannsmaatenschnur
(hier 1m lang)
 
 
 
 
 
 
Jacke zum großen Gesellschaftsanzug
eines Kapitän zur See
(Achselschnur und Feldbinde
habe ich bereits erhalten,
wer kann noch einen
Offiziersdolch beisteuern?)
Dienstuniformjacke eines Kapitänleutnant, ingenieurtechnische Laufbahn
Jacke der Dienstuniform eines Stabsoberfähnrich der 6. GBK (Grenzbrigade Küste), Küstendienstlaufbahn
Seesack der Volksmarine
 
         
 
 
 
Teller "1. Flottille, Träger des
Vaterländischen Verdienstorden
in Gold"
Symbolik der Volksmarine
der DDR, hier die Rückseite
eines Wimpels der "4. Flottille"
Teller "Vorbildlicher Truppenteil: WTZ (wissenschaftlich- technisches Zentrum)
der Volksmarine in Wolgast
 
       
 
Die folgenden Tafeln und Schaukästen zum Thema Volksmarine können durch Anklicken vergrößert werden.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
 

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-LSK/LV- Die Luftstreitkräfte/Luftverteidigung
 
 
An dieser Stelle folgen nun die Utensilien aus dem Bereich Luftstreitkräfte / Luftverteidigung. Es ist leider noch nicht allzuviel zusammengekommen, z. Bsp. suche ich Einsatzkleidung der fliegenden Truppe, etwa Druckanzug mit Unterwäsche und Helm...
 
 
 
 
Jacke der Ausgangsuniform, 1956, hier Unterfeldwebel der Luftstreitkräfte (LSK)
Uniformkleid, kurzarm, Unterfeldwebel (Achtung: Leider fehlt der Gürtel, wer
hat noch Einen für mich?)
Paradeuniformjacke eines Leutnant
 
         
 
 
 
Pelzmütze für Offiziers- und Fähnrichdienstgrade, von 1963-1965 schrittweise eingeführt
Filzkappe für weibliche Angehörige
(1962 eingeführt) für Soldaten- bis
einschl. Offiziersdienstgrade
Schirmmütze für Offiziers- und
Fähnrichdienstgrade der LSK. (Bei der Luftverteidigung -LV- fehlt das obere
Emblem, Propeller im Kranz. Als Kokarde
mit Kranz wurde bei der LV die der
Landstreitkräfte getragen)
 
         
 
 
 
Eine mit 1960 gestempelte Schirmmütze der Luftstreitkräfte (LSK), noch mit der bis
1961/62 gültigen Effektierung. Danach
erfolgte per Minister-Befehl Nr. 51/61 der
Austausch schwarz/rot/gold mit dem
Staatsemblem der DDR.
Jacke zur 2-teiligen Fliegerkombi eines
Hauptmann der LSK, gestempelt 1965.
Bei Fliegeranzügen wurde der
Dienstgrad in Tressenform auf
dem linken Oberärmel aufgenäht.

Unterzieh-Haube mit Sprechgarnitur, wie
sie für GScha-6-Helme zum Anti-G-Anzug
verwendet wurde. (Leider fehlt noch ein entsprechender Helm dazu.)

 
         
 
 
 
Luftstreitkräfte (LSK): Kragenspiegel für Major bis Oberst, zur Parade- und Ausgangsuniform, 1966-1990, sowie bis 1986 am Wintermantel
Lärmschutzhelm mit integrierter Hör- und Sprechgarnitur (separate Kopfhörer im
Helm und doppeltes Kehlkopfmikrophon). Wurde von Flugzeugtechnikern verwendet,
die sich am Bordfunknetz ankoppeln konnten, um mit dem Pilot zu kommunizieren.
Dienstlaufbahnabzeichen "Flugschüler" für Offiziersschüler der Luftstreitkräfte (LSK), 1965-1986. Die Abzeichen wurden Mitte des linken Ärmels der Jacke zur Parade-,
Dienst- und Ausgangsuniform getragen, 12cm über dem Ärmelsaum.
 
         
 
 
 
Wettbewerbs-Wimpel einer Bezirksorganisation
der LSK/LV: "Kampfkurs IX. Parteitag"
Wimpel der Offiziershochschule
der LSK/LV "Franz Mehring"
Auszeichnungswimpel für die Besatzung eines "Kraftfahrzeug der ausgezeichneten Qualität" (hier vom Verband Oldenburg)
 

Luftstreitkraefte
Luftverteidigung
Schautafeln durch Anklicken zu vergrößern


 
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-GT- Die Grenztruppen
 
 
Im Anschluß sind nun noch einige Utensilien der Grenztruppen zu sehen. Leider ist es mir noch nicht gelungen, aus den Anfangszeiten der Grenzpolizei (als diese noch als bewaffnetes Organ dem Ministerium des Innern unterstand) einen gestickten Buchstaben "G" zu erhalten, mit dem in den frühen Jahren die "Grenzer" kenntlich gemacht wurden. Dieser Aufnäher wurde in Form eines Wappenschildes auf dem linken Oberärmel von Uniformjacke und Mantel getragen.
 
 
 
 
Dienstuniform, Jacke und Hose,
eines Major der Grenztruppen
der DDR
Schirmmütze für Offiziersdienstgrade, Unterleutnant bis Oberst
Schneehemd der Grenztruppen,
für Streifen- und Patrouillendienst
in verschneitem Gelände
 
         
 
 
 
Ausweis für freiwillige Helfer der
Grenztruppen der DDR
Armbinde "Freiwilliger Helfer der
Grenztruppen" (diese Armbinden gab
es auch für Gruppen- und Zugführer
der Helfer, dann jeweils oben oder
oben und unten mit silberfarbener
Litze eingefasst)
Regenumhang, ärmellos
 
         
 
 
 
Die beiden Wimpel 10 Jahre und 15 Jahre Truppenteil "Rudi Arnstadt".
Ehrengabe, gewidmet von den Angehörigen der Offiziershochschule der
Grenztruppen der DDR (GT) "Rosa Luxemburg", Fotomappe von 1981
 
         
 
 
  Schulterstück: Soldat als Postenführer (die 20mm breiten Schlaufen wurden von 1962-1990 getragen)
Unteroffiziersschüler, 1971-1988 (ab 1988 wurden Gefreiten-Schulterstücke mit Schlaufe verwendet)
Grenzflieger: Kragenspiegel der Fähnriche und Offiziere von Unterleutnant bis Hauptmann, 1986-1990
... und von Major bis Oberst der Grenzflieger.
...und eines Major im medizinischen Dienst, beide von 1956-1990 getragen.
 
       
 
 
 
Verschiedene Hinweisschilder von der Staatsgrenze der DDR.
 
 
 
 
Die Tafel und der Schaukasten können durch Anklicken vergrößert werden.
 
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Militärmusik - Die Musikkorps der NVA und der GT
 
 
 
 
Uniformjacke eines Oberfähnrich aus dem Stabsmusikkorps der Landstreitkräfte. Schwalbennester ohne Fransen wurden von den Spielmannszügen bzw. Standortmusikkorps getragen.
Tischwimpel der Fachrichtung Militärmusik an der Technischen Schule Prora/Rügen
Uniformjacke eines Stabsoberfähnrich aus dem Stabsmusikkorps der Luftstreitkräfte, in Cottbus stationiert.
 
         
 
Dienstlaufbahnabzeichen, auf dem linken Unterärmel der Uniformjacken von Militärmusikschülern,
im 1., 2. bzw. 3. Studienjahr zu tragen.
Dienstlaufbahnabzeichen "Militärmusiker" (für Fähnriche), von 1979-90 ebenfalls auf dem linken Unterärmel getragen.
 
           
 
   
 
Schulterklappen der Militärmusikschüler, ab
Beginn des 3. Studienjahres, also mit
Einberufung zum aktiven Wehrdienst, an Wintermantel und Hemdbluse getragen.
(1975-90)
Schulterstücke eines Leutnants
der Grenztruppen als Militärmusiker.
Dieser Platz ist reserviert für eine Uniformjacke mit grünen Schwalbennestern, wie sie bei den Musikern der Grenztruppen getragen werden konnten.
 
         
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